Über Uns
Streetdance Center Salzburg
Über Uns
Das Streetdance Center ist eine Gemeinschaft von Tänzern und Trainern, welche sich das Ziel setzen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Bereich der HipHop Kultur & des Tanzsports zu fördern.
In Workshops und Diskussionen, im Sporttanzunterricht, durch die Teilnahme an Auftritten und Wettkämpfen (so genannten „Battles“), versuchen wir unseren Kursteilnehmern diese faszinierende Kultur näher zu bringen.
Wir sind davon überzeugt, dass die universellen Sprachen Tanz und Musik Menschen jeden Alters eine kreative und zusätzlich sportliche Ader verleiht, sie zu Höchstleistungen anspornt und sie, nicht zuletzt, sehr viel Spaß dabei verspüren. 100 Prozent an körperlicher und geistiger Motivation, Kraft, Ausdauer und Koordination werden verlangt.
Unsere Geschichte
1999 wurde das Streetdance Center Salzburg als Lebenstraum von Josef Meilinger (1967–2003) gegründet. Der Verein bildet eine Plattform für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die ihre Tanzbegeisterung mit Gleichgesinnten teilen wollen. Die Ziele sind es, die Lust und Begeisterung am Tanz, der Musik und der Bewegung vermitteln zu können, sowie Tanztalente zu fördern und auszubilden.
Seit 2004 leitet Mag. Michaela Eichhorn-Dunston den Streetdance Center e.V.
Im Jahr 2012 wurde das Team mit Pia Grohmann als Trainerin, später Organisatorin und mittlerweile Coleiterin erweitert.
Seit 2024 hat der Verein ein eigenes Social Media Team. Angi und Anna kümmern sich um News und Posts um stets auf dem Laufenden bleiben zu können.
Unsere Philosophie
Musik und Tanz verbindet über Grenzen und Nationalitäten hinaus. Werte wie Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und Respekt jedes einzelnen Mitgliedes gegenüber anderen Menschen bilden hierbei die Grundlage.
Tanzstile
Im Streetdance Center werden folgende urbane Tanzstile unterrichtet:




Hip-Hop Kultur
Die Wurzeln des Hip-Hop
Der Ursprung und die Wurzeln der Hip-Hop Kultur liegen in der Bronx – einem Stadtteil New Yorks. Die Afro-Amerikaner und Puerto Ricaner in den Ghettos der Großstadt entwickelten ihre seit Generationen weitergegebenen Traditionen und ihre Lebensart zu einer positiven, das Leben bereichernden Form von Aktivität. Die Antriebskraft hinter all den Aktivitäten innerhalb der Hip-Hop Kultur war, aus der Anonymität auszubrechen, gehört und gesehen zu werden. Anstatt mit Gewalt maßen sich Tänzer auf der Tanzfläche, Sprayer an den Wänden und MCs am Mikrofon. Kreativität statt Waffen hieß das Motto.
Kool Herc und die Geburt des Breaking
Als eine sehr wichtige Figur der Hip-Hop Kultur wird Clive Campbell alias Kool Herc gesehen, da er mit seinen Parties entscheidend dazu beitrug, die bis dahin lose koexistierenden künstlerischen Elemente zusammenzuführen und den ersten Hip-Hop Tanz, Breaking (B-Boying/B-Girling), zu prägen. Maßgeblich war seine revolutionäre Plattenauflegetechnik: Er spielte immer nur den Teil, der die Leute am meisten zum Tanzen brachte – den „Break“. Um diesen zu verlängern, nutzte er zwei Plattenspieler und zwei identische Platten. Mit diesen „Break Beats“ legte er den Grundstein für die B-Boys, die ihr Können auf der Tanzfläche zeigten. DJs mit Techniken wie Scratch-Mixing, MCs mit ihren Reimen und die sich ständig weiterentwickelnden B-Boys machten Hip-Hop zu einer faszinierenden Kulturform, die sich zunächst unabhängig vom Diktat der Industrie entwickeln konnte.
Vom Underground zur globalen Jugendkultur
Doch sobald das Mainstream-Business eingriff, wurde Hip-Hop in gewinnbringende Bereiche aufgesplittet. Anfang der 80er entstand die von den Medien benannte „Breakdance“-Welle, später dominierte „Rap“. Während Breaking Ende der 80er im Mainstream nicht mehr gefragt war, lebte die Kultur im Untergrund weiter – auf sogenannten „Jams“, bei denen Tänzer, Rapper und DJs zusammenkamen. Von dort aus verbreitete sich Hip-Hop weltweit als inklusive, interkulturelle Bewegung, mit der sich Jugendliche rund um den Globus identifizieren konnten. Parallel dazu dominierte im Mainstream das Image von Gangsta-Rap, Party-Rap und „Bling Bling“-Kapitalismus, während Conscious-Rap mit positiven, politischen Inhalten eher Kennern vorbehalten blieb.
Hip-Hop heute
Seit den 2000er Jahren erlebte Hip-Hop durch das Internet und Plattformen wie YouTube eine Renaissance. Künstler konnten sich unabhängiger von kommerziellen Medien präsentieren, und ein breiteres Bild der Kunstformen etablierte sich. Heute ist Hip-Hop die weltweit größte Jugendkultur und hat Einzug in zahlreiche Bereiche der Kreativwirtschaft gefunden. Da urbane Tanzformen nicht losgelöst vom sozio-kulturellen Kontext ihrer Entstehungsgeschichte betrachtet werden können, empfiehlt es sich, sich auch mit diesen Hintergründen auseinanderzusetzen. Die ursprünglichen Werte der Hip-Hop Kultur – Respect, Peace, Love, Music, Having Fun, Empowerment – sind zugleich das Leitbild des Streetdance Center Salzburg.